Autor Thema: "Beste" Distribution  (Gelesen 8347 mal)

DarkThing

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« am: 10. October 2005, 14:34 »
Momentan verwend ich ja Suse, aber ich hab vor in den nächsten Monaten die Distribution zu wechseln. Ich bin noch am überlegen, ob ich Debian oder was anderes nehme. Meine Frage ist jetzt, welche Distributionen ihr verwendet und vor allem auch Warum.

stultus

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« Antwort #1 am: 10. October 2005, 15:04 »
Ich verwend Debian, das Basissystem is nich so groß, gibt trotzdem jede menge pakete falls man sie alle brauch (2 DVD's die Binärversionen für i386, und das sind nur die Pakete von den offiziellen Servern - keine sorge, das muss man sich NICHT alles runterladen), geniale Paketverwaltung (apt-get). Außerdem ist es Größtenteils übersetzt (selbst die Dokumente für Entwickler gibts größtenteils auf Deutsch).

Nachteile (vorallem für suse-umsteiger): Andere Verzeichnissstruktur (wobei eigentlich Suse vom Standard abweicht), kompliziertere installation (nur textbasiert). der x-server und kernel sind auch nicht die aktuellsten (nen 2.6 musst bei der installation explizit anfordern, und auch dann hast nur nen 2.6.7), und die hardwarekompatiblität zu ganz neuen produkten is nich optimal (da musst halt mit nen bissel handarbeit nachhelfen, aber das sollte kein allzu großes problem darstellen. notfalls gibts ja genug deutsche debian-foren ;) )

ich persönlich bin seeeehr zufrieden mit debian ;) und falls dir debian selber zu heftig is, schau dir (k)ubuntu an... das basiert auf debian, soll aber wesentlich benutzerfreundlicher sein.

[LINKS]
http://www.debian.de
http://www.ubuntu.com
MSN: planetconquestdm@hotmail.de
ICQ: 190-084-185

... Wayne?

SSJ7Gohan

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« Antwort #2 am: 10. October 2005, 15:49 »
Ich verwende Ubuntu, weil es recht Übersichtlich ist, und ich keine Lust habe, mir wie bei Gentoo alles selbst zu kompilieren. Ausserdem ist Ubuntu IMHO sehr viel schneller als SuSE. Hardware Probleme hatte ich bisher nicht, bis auf meinen WLAN USB-Stick, wobei ich dafür ndiswrapper benutze.

Ich würde dir auch empfehlen, Gnome zu benutzen, das ist zwar weitgehend Geschmackssache, ich finde Gnome aber schöner und besser strukturiert.

Legend

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« Antwort #3 am: 10. October 2005, 17:28 »
Ich "teste" hier gerade unfreiwillig Fedora Core 3. yum scheint seine Aufgabe ähnlich brauchbar wie apt-get zu machen, im Zweifelsfall kann man sich aber immer noch mit rpm rumschlagen! ;)

Jedoch muss ich sagen das manchmal sogar der Mauszeiger hängt, weswegen ich mich frage was die mit dem Kernel angestellt haben.
Und der Firefox den ich mir über yum installiert habe stürzt öfters ab.
*post*

kevin

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« Antwort #4 am: 10. October 2005, 20:13 »
Hier nochmal ein Debian. Warum? Hm, mehr oder weniger, weil ich es seit langem gewohnt bin und gerne ein bißchen mehr Kontrolle habe - wobei ich als Vergleich nur das inzwischen leicht veraltete Suse 7.0 heranziehen kann. Dort war YAST jedenfalls sehr träge und die entscheidende Option hat grundsätzlich gefehlt... Ich nehme an, das ist inzwischen auch besser, aber nachdem ich mit Debian zurechtkomme, sehe ich keinen Grund zum Wechsel.

Was definitiv Spaß macht an Debian ist die Paketverwaltung. Ein so effizient zu bedienendes Tool wie aptitude habe ich sonst noch nirgends gesehen, das ist wirklich große Klasse. Und Debian beinhaltet wirklich viele Pakete, außerdem gibt es noch genug inoffizielle Quellen. Software also großes Plus.
Wobei die Stable-Version gern etwas veraltet ist (im Moment ist es noch ganz ok, da Sarge erst im Sommer rausgekommen ist), daher stellen viele für Desktoprechner auf Testing um, was im allgemeinen auch sehr gut läuft und aktueller ist.

Die Hardware hingegen ist nicht immer ganz so spaßig, da wünsche ich mir manchmal so ein Setupsystem wie das andere Distributionen haben. Aber mit ein bißchen Geduld und Google oder Debianforum kriegt man das alles in Griff.
Thou shalt not follow the NULL pointer, for chaos and madness await thee at its end.

Legend

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« Antwort #5 am: 10. October 2005, 20:28 »
Debian haben wir auf nem Root Server und ich muss ehrlich sagen das ich die Verteilung von z.B. Apache im System grausam finde.
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n3Ro

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« Antwort #6 am: 10. October 2005, 21:49 »
Also ich bin momentan an Fedora Core 4 kleben geblieben. Vorher hatte ich SuSE 9.2 (und die Versionen davor), hatte es aber doch Leid das Pakete nur gepatch und nicht upgedatet wurden, und nachdem mir das Online Update von SuSE mein System zerschossen hatte, bin ich zu FedCore4 gewechselt. Die Paket/Updateverwaltung mit Yum/Yumex und den ganzen Repositories find ich genial (auch wenn keine neue Erfindung ist), Oberfläche ist ansprechend (GNOME), schnell und stabil, ich habe alle Software die ich brauche (und nicht sehr viel mehr), werde regelmäßig vom System über Updates informiert und sogar der neuste Linux Kernel ist immer verfügbar. Ich bin vollends zufrieden =)
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Legend

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« Antwort #7 am: 11. October 2005, 01:12 »
Zumindestens für die Enterprise Editionen von SuSe Linux ist das Nachpatchen ohne Updaten ein gewaltiger Vorteil gegenüber einer "Desktop" Distribution. So hat auch Closed Source Software evtl. eine Chance binärkompatibel zu bleiben nach einem Patch. Etwas, was ich mir auch häufig für Open Source Software wünschen würde. Wenn sich ständig auch API-Details und sonstwas bei Bibliotheken ändern kannst du sowas vergessen.
*post*

DarkThing

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« Antwort #8 am: 11. October 2005, 13:52 »
Da ich hier ne relativ neue Kubuntu-CD gefunden hab, hab ich das einfach mal als 3. OS installiert. Nach wirklich kurzem Expreimentieren bin ich zum Schluss gekommen, dass das ne Mischung aus Debian und Suse ist (was ja nicht schlecht ist). Vieles ist so wie in Debian, aber die Verzeichnisstruktur ist stellenweise wie in Suse (also /media statt /mnt).
Im Moment tendier ich aber am meisten zu Debian. Es wird ja möglich sein den aktuellsten Kernel und KDE/Gnome, usw. zu installieren.

kevin

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« Antwort #9 am: 11. October 2005, 14:16 »
Zitat von: DarkThing
Nach wirklich kurzem Expreimentieren bin ich zum Schluss gekommen, dass das ne Mischung aus Debian und Suse ist (was ja nicht schlecht ist). Vieles ist so wie in Debian, aber die Verzeichnisstruktur ist stellenweise wie in Suse (also /media statt /mnt).

/media ist FHS-Standard und seit Sarge gibt es das auch mit Debian. Auf meinem Laptop existiert das Verzeichnis jedenfalls. ;)

Kubuntu ist im tatsächlich im wesentlichen ein Debian, ich kann mir daher gut vorstellen, daß es mir zusagen würde, wenn ich mir mal die Zeit nähme, es anzuschauen.

Zitat
Im Moment tendier ich aber am meisten zu Debian. Es wird ja möglich sein den aktuellsten Kernel und KDE/Gnome, usw. zu installieren.

Wenn du für einen Desktoprechner immer die aktuellste Software haben willst, würde ich dir dann empfehlen, gleich mit Testing (oder wenn du mutig bist und damit leben kannst, daß mal ein paar Tage lang was nicht tut, auch Unstable) anzufangen.
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DarkThing

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« Antwort #10 am: 11. October 2005, 14:25 »
Zitat von: taljeth
Zitat von: DarkThing
Nach wirklich kurzem Expreimentieren bin ich zum Schluss gekommen, dass das ne Mischung aus Debian und Suse ist (was ja nicht schlecht ist). Vieles ist so wie in Debian, aber die Verzeichnisstruktur ist stellenweise wie in Suse (also /media statt /mnt).

/media ist FHS-Standard und seit Sarge gibt es das auch mit Debian. Auf meinem Laptop existiert das Verzeichnis jedenfalls. ;)

Wieder was dazugerlernt ;)

Ich denke mal ich werde mir Debian downloaden & installieren. Und dann immer mehr Suse ablösen...

The-Programmerfish

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« Antwort #11 am: 11. October 2005, 16:48 »
<- auch überzeugter Debian User ^^
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hannibal

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« Antwort #12 am: 11. October 2005, 22:50 »
fedora core *wedel*

yum .. lecker...mehr sag ich nicht ;)
\\o
o//
\o/

The-Programmerfish

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« Antwort #13 am: 12. October 2005, 20:07 »
apt-get / Synaptic

Mehr sag ich nicht ^^
<- Verhasst, Verdammt, Vergöttert

Legend

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« Antwort #14 am: 12. October 2005, 23:30 »
Die Debianleute kommen immer wieder mit apt  :?
Hinter nem Package Manager würde ich mich nicht unbedingt verstecken ..
*post*

mastermesh

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« Antwort #15 am: 13. October 2005, 14:32 »
Als überzeugter Windows-User muss ich hier mal was Witziges posten:

http://www.lesbian.mine.nu/

hannibal

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« Antwort #16 am: 13. October 2005, 17:03 »
rofl, das is mal ein geiler link..bwahahha
\\o
o//
\o/

GhostCoder

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« Antwort #17 am: 13. October 2005, 17:09 »
Hi,

also ich benutze Slackware 10.0 und Arch Linux 0.7.

Beide System sind ziemlich klein(je 1 CD) und bieten keine Konfigurationstools wie yast oder linuxconf oder sowas. Ist also nur was für Leute die sich mit der Konsole auskennen, bzw. es lernen wollen. Kann ich nur empfehlen!

Und Arch Linux hat einen absolut genialen Packet Manager namens pacman... :)

MfG
A man, a legend!

Golum

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« Antwort #18 am: 15. October 2005, 09:31 »
Gentoo rocks ^^

Hab ich auf einem Desktop-PC laufen auf einem mit 450 Mhz und dem Notebook ;-) und ist immer topaktuell.

Ab und zu kann es nerven das man alles selbst compilieren muss aber  bei großen Sachen lässt man das einfach mal über Nacht laufen oder es gibt Binärversionen (OpenOffice, Mozilla [Firefox] ).
Man muss zwar die configs händisch erstellen aber ist alles gut Dokumentiert. Debian hatte ich mal auf dem 450er aber als ich bei der netzwerkconfig was umstellen wollte und im debianchannel als einzige antworten bekam "Das bringt dir nicht dazu müsstest du das Format kennen" etc. hab ich einfach dort auch Gentoo raufgetan ;-)

Demnächst habe ich vor Arch zu testen allerdings läuft Gentoo hier ohnehin perfekt deshalb wird das wohl noch länger dauern :D

urx_

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« Antwort #19 am: 30. October 2005, 17:33 »
Ich benutz auch Gentoo und bin ziemlich zufrieden.
CD-Image hatte nur 60mb, installiertes System bootet schnell, und der Paketmanager ist toll :D

Nachteile sind, dass man ales selbst Compilen muss (mein funktionierendes System mit X und Fluxbox hatte ich nach 12 Stunden)  und dass man alle configs selbst schreiben muss. Das sollt aber mit der Dokumentation auch nicht allzu schwer sein
Hip-Hop ist vielseitige, intelligente Musik, *Metal dagegen nur stupider Lärm. <-- Von wem das wohl kommt 8)

 

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