Autor Thema: VMWare Player: Abgespeckte Gratisversion von VMWare  (Gelesen 5119 mal)

jeb

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« am: 23. January 2006, 12:05 »
Hi!
Es gibt eine abgespeckte Version von VMWare. Ich denke es ist sicher interessant, auch mal einen kommerziellen Emulator auzuprobieren.

http://www.tecchannel.de/index.cfm?pid=202&pk=434074&p=1

mfg, jeb

Another Stupid Coder

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« Antwort #1 am: 28. January 2006, 16:16 »
Dort steht, dass mensch keine neuen "virtuellen Maschinen" damit erstellen kann. Heißt das, dass ich nur fertige Images nehmen kann, oder kann ich auch eigene machen?

SSJ7Gohan

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« Antwort #2 am: 28. January 2006, 16:20 »
Man kann auch eigene benutzen. Man könnte z.B. mit qemu ein OS auf ein Image installieren, und das dann mit VMWare Player abspielen.

jeb

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« Antwort #3 am: 04. February 2006, 17:48 »
Im Artikel ist beschrieben, wie man es als WinUser machen kann.

Osbios

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« Antwort #4 am: 04. February 2006, 19:06 »
Nach heise (http://www.heise.de/newsticker/meldung/69182) soll GSX eventuell auch kostenlos werden.

[edit]Nicht der GSX wird frei, sondern der sog. VMware Server. Was der alles können soll weiß, ich aber nicht.[/edit]
db 0x55AA

n3Ro

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« Antwort #5 am: 05. February 2006, 11:09 »
Ich hab mal den VMware Player ausprobiert und muss sagen, Klasse Teil! Besonders da das Programm nur für "Otto-Normal-User" abgespeckt ist. Man kann es genauso wie Bochs verwenden, weil die sog. "virtuellen Maschinen" nichts weiter als Konfigurationsdateien sind. Ganz großer Sport!

@Osbios: GSX ist der VMware GSX Server, der andere Server (ESX Server) wird wohl eher nicht kostenlos werden, weshalb nur der GSX übrigbleibt. Aber nur "VMware Server" gibts nicht.
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jeb

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« Antwort #6 am: 05. February 2006, 11:50 »
Also ich versteh jetzt nicht ganz was der VMWare Server macht.

n3Ro

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« Antwort #7 am: 05. February 2006, 12:25 »
Welchen VMware "Server" meinst du denn?
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jeb

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« Antwort #8 am: 05. February 2006, 14:12 »
Der, der bei heise.de beschrieben wird. Glaub den GSX. Aber spielt keine Rolle, kannst mir über beide berichten ;)

n3Ro

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« Antwort #9 am: 05. February 2006, 14:40 »
Mit dem GSX Server hast du im Vergleich zur Workstation verbesserte Remote-Administrationsfähigkeiten, um mehrere VMs, die irgendwo auf einem Server laufen verwalten zu können. Außerdem kann man damit eine VM über mehrere Rechner verteilt laufen lassen. Hinzu kommt, dass mehr Funktionen "an sich" freigeschaltet sind, wie größere Virtuelle Festplatten, mehr Netzwerkinterfaces .... Der ESX Server setzt darauf nochmal eins drauf, indem er auf einem speziell für ihn entwickelten OS läuft, um die Hardware besser ausnutzen zu können, und außerdem wieder mehr Hardware virtualisiert, z.B. SMP.
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jeb

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« Antwort #10 am: 05. February 2006, 15:10 »
Könnte man sagen, der ESX-Server ist ein Beispiel für ein OS mit Exokernel (wäre ja die logische Konsequenz)?

Osbios

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« Antwort #11 am: 05. February 2006, 15:32 »
@n3Ro: thx habe den VMPlayer jetzt auf Linux am laufen. Ich dache auch erst, dass man nur vorgefertigte Images benutzen könnte.

Hiermit kann man sich ziemlich schnell sein eigenes OS installieren: http://www.relook-info.de/1wvm.html
db 0x55AA

n3Ro

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« Antwort #12 am: 05. February 2006, 15:46 »
Also vom Begriff Exo-Kernel würde ich da eher Abstand halten. Das Konzept ist ja noch komplett experimentell und würde demnach nicht für Hochverfügbarkeits-Unternehmenssoftware verwendet werden. Ich tippe eher auf einen Monolithischen Kern, wo die Virtualisierungssoftware gleich mit reingeschmolzen wurde.

Zum VMware Player: ich habe mir da eine vmx-Datei erstellt, womit man so kleine Disketten-Betriebssysteme schnell testen kann (solche sollen ja hier im Umfeld recht häufig auftauchen ^^). Also wen es interessiert:

#!/usr/bin/vmware
config.version = "8"
virtualHW.version = "3"

MemAllowAutoScaleDown = "FALSE"
MemTrimRate = "-1"

uuid.location = "56 4d a6 2d 71 6c 19 f2-2b d1 10 63 7a c5 86 ed"
uuid.bios = "56 4d a6 2d 71 6c 19 f2-2b d1 10 63 7a c5 86 ed"

uuid.action = "create"
checkpoint.vmState = ""

nvram = "mein.nvram"

displayName = "Mein OS"
guestOS = "other"
memsize = "64"

floppy0.present = "TRUE"
floppy0.fileType = "file"
floppy0.fileName = "floppy.img"
floppy0.startConnected = "TRUE"

ethernet0.present = "FALSE"

usb.present = "FALSE"

sound.present = "TRUE"
sound.virtualdev = "sb16"

scsi0.present = "FALSE"

ide0:0.present = "FALSE"

ide0:1.present = "FALSE"

ide1:0.present = "FALSE"

ide1:1.present = "FALSE"
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jeb

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« Antwort #13 am: 06. February 2006, 12:15 »
Das ganze ist wirklich simpel zu verwenden. Nur das Netzwerk stürzt mir immer hab. Aber mit Browser-Appliance gehts. Ich guck jetzt grad, wie dies gemacht haben. Dazu hab ich mir noch Minix und Syllabe runtergeladen. Wenn man die config-Dateien vergleicht kommt man recht schnell draus.

mfg, jeb

EDIT: Hab soeben gesehen: Der VMWare Server (nachfolger von GSX) ist jetzt offiziell als beta erhältlich wenn man sich registriert. http://www.heise.de/newsticker/meldung/69235

n3Ro

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« Antwort #14 am: 06. February 2006, 12:39 »
So, jetzt ist das mit der Namensgebung aufgeklärt ^^
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Jidder

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« Antwort #15 am: 06. February 2006, 16:14 »
Zitat von: jeb
Könnte man sagen, der ESX-Server ist ein Beispiel für ein OS mit Exokernel (wäre ja die logische Konsequenz)?

Waere auf jeden Fall eine nette Idee. Und das habe ich auch vermutet, bis ich irgendwo auf der VMware-Homepage irgendwelche Hinweise zu dem ESX-Server gesehen habe, die sich auf Konfigurationsdateien bezogen haben, die sehr stark an welche von Linux erinnern. Deswegen vermute ich, dass das ganze einfach nur eine kleine Linux-Distribution ist. Dann muessten aber irgendwo auf der Seite die Quelltexte wegen der GPL vorhanden sein. Es kann natuerlich sein, dass sie die nicht veraendert haben, oder dass sie im Lieferumfang vom ESX-Server enthalten sind (was ja auch noch GPL-compliant waere oder?)). Oder ich irre mich komplett
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jeb

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« Antwort #16 am: 07. February 2006, 12:00 »
Hi!

Wenn Software Code enthält, die unter der GPL steht, dann muss das komplette Programm, welches auf diesen Code zurückgreift unter der GPL stehen. Wird ein Programmpaket verkauft, welches Teile von GPL-lizenzierter Software enthält, so muss das ganze Paket unter der GPL stehen. Das ist auch der Grund, weshalb bei Linux-Distributionen nie Treiber von den offiziellen Herstellern dabei sind. Da der Linux-Kernel GPL ist, müssen alle Programme in der Distribution auch unter einer GPL-kompatibeln Lizenz stehen. Es könnte ja aber sein, dass sie das Lizenzrecht bei Linus Torwards gekauft hat oder aber dass es auf BSD 4.4 basiert, welches ja den kommerziellen Vertrieb erlaubt.

mfg, jeb

 

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