Autor Thema: Ratschläge um sich auf s Studium vorzubereiten  (Gelesen 4326 mal)

dstyl

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« am: 24. January 2015, 11:47 »
Ich fange im März ein Studium für Angewandte Informatik und würde mir gerne paar Ratschläge einholen wie man sich vorbereiten kann.
Habe allerdings eine sehr schlechte Mathe note weshalb ich mir schon etwas sorgen mache, weis jemand wie man das ausgleichen kann?

OsDevNewbie

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« Antwort #1 am: 24. January 2015, 15:09 »
Also ich habe selber im September mit einem Informatikstudium angefangen. Bei uns war das erste Semester sehr Mathematik-lastig. Du solltest also die Materie schon verstehen können. Es hilft auch, wenn man schon ein bisschen programmiert hat.
Ansonsten hilft es glaube ich viel, wenn man motiviert ist und sich für die Themen interessiert.
Ich hatte jetzt aber keine Absicht dir Angst vor dem Studium zu machen. Das erste Jahr wird schwer ja, aber nachdem man sich eingewöhnt hat geht's glaube ich schon besser.

ich wünsche dir viel Glück und viel Spaß bei deinem Studium ;).

P.S.: Wo studierst du?
Viele Grüsse
OsDevNewbie

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kevin

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« Antwort #2 am: 24. January 2015, 18:18 »
Habe allerdings eine sehr schlechte Mathe note weshalb ich mir schon etwas sorgen mache, weis jemand wie man das ausgleichen kann?
Im Zweifelsfall mehr üben. Du willst jedenfalls nicht auf einem Mathestand mit dem Studium anfangen, mit dem du schon in der Schule Schwierigkeiten bekommen hast.
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dstyl

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« Antwort #3 am: 24. January 2015, 20:47 »
An OsDevNewbie:Vermute mal das dass bei Angewandter Informatik nicht anders sein wird, ich denke auch das durch viel lernen und die hilfe von mitstudierenden bei den ganz kniffligen sachen sich das schon schaukeln lässt man sollte auch immer bedenken das man sich lieber über mathe den kopf zerbricht als auf der Baustelle zu schuften. Es geht an den Bodensee. Hast du zufällig paar übungs aufgaben da würde nur mal gerne aus neugier sehen wie das in etwa aussieht.
An kevin:Ich gehe im moment einiges an Grundlagen durch allerdings weis ich natürlich nicht was dort gefragt sein wird ich vermute aber das der fokus mehr auf dem verstehen einer funktion liegen wird das rechnen soll dann ja der computer. Ich mache mir da aber nichts vor das mathe die ersten semester die hölle sein werden.
« Letzte Änderung: 24. January 2015, 20:50 von dstyl »

Jidder

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« Antwort #4 am: 24. January 2015, 23:09 »
Viele Fakultäten bieten kurz vor Semesterbeginn einen mehrtägigen Vorkurs für Mathematik an. Wenn es sowas bei dir auch gibt, würde ich das auf jeden Fall in Anspruch nehmen. Ich hab mal wenig rumgegoogelt und z. B. die RWTH Aachen hat das Programm (wobei 4 Wochen nur Mathe schon heftig sind ...) inklusive Materialien online gestellt. (Online das Material zu lesen ersetzt nicht den Besuch eines Vorkurses.)
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kevin

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« Antwort #5 am: 24. January 2015, 23:41 »
An kevin:Ich gehe im moment einiges an Grundlagen durch allerdings weis ich natürlich nicht was dort gefragt sein wird ich vermute aber das der fokus mehr auf dem verstehen einer funktion liegen wird das rechnen soll dann ja der computer.
Von dem, was du an der Schule gemacht hast, wird ziemlich genau nichts Thema der Vorlesung sein (zumindest nicht aus dem gleichen Blickwinkel). Aber es wird vorausgesetzt, dass du es kannst und dass man es dir nicht erst noch erklären muss, wenn es benutzt wird.

In der Schule hast du hauptsächlich gelernt, gegebene Regeln anzuwenden und Sachen auszurechnen. Im Studium liegt der Schwerpunkt darauf, die Regeln zu finden und zu beweisen. Aber wie willst du etwas beweisen, von dem du noch nicht einmal weißt, wie es angewendet wird? (Okay, ja, das geht. Und vieles davon wirst du so oder so noch nie angewendet haben. Aber du wirst für jeden Satz, den du schon selber angewendet hast, dankbar sein, dann kannst du dir nämlich was drunter vorstellen und es ist nicht mehr ganz so abstrakt und mühsam.)

Vorkurse variieren soweit ich weiß je nach Hochschule zwischen "Abistoff wiederholen" und "erste zwei Semester in komprimierter Form".
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dstyl

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« Antwort #6 am: 25. January 2015, 23:12 »
Mathe kenntnisse schaden nie.Die einsicht kommt zwar bischen spät wird aber schon laufen.

Svenska

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« Antwort #7 am: 26. January 2015, 01:14 »
Ja und nein. Je nach Kurs, Dozent und Hochschule ist der Nutzen der Mathevorlesung mehr oder weniger begrenzt. Es kann sein, dass man da viele wunder- und sinnvolle Dinge lernt, es kann aber auch gut sein, dass es nur Definitionen und Schema-F-Herangehensweisen an Probleme sind, die der Prof jedes Jahr in der Klausur sehen will. Und nur wenig ist peinlicher, als nach drei Jahren Studium endgültig an der Mathe-Eins-Vorlesung zu scheitern. Daher: Nimm die Klausuren ernst, und wenn Test- oder Vorklausuren angeboten werden, dann nutze die Angebote. Mathe ist (je nach Hochschule) ein Siebfach!

Das heißt nicht, dass man alles wegwerfen kann, was dort Thema war. Denn die Schwierigkeit ergibt sich aus der Anwendung von dem, was dort behandelt wurde. Es hängt von der Freundlichkeit der Fachprofessoren ab, ob sie solche Grundlagen verständlich wiederholen oder es als "wird vorausgesetzt und ist laut Lehrplan abgehakt" abtun. Zumindest bei uns wurde der wichtigste Teil der Differentialrechnung in Physik und Elektrotechnik kurz, aber ordentlich wiederholt - weil man es da brauchte. Matritzen sind in der Informatik wichtiger, bei uns konnte man sich größtenteils drum rum mogeln.

Ansonsten gibt's von mir einen Tipp zu den Vorlesungen und Übungen: Hingehen und zuhören. (Exceptions apply.)

(Anekdote 1: Unser E-Technik-Prof war eine extreme Schlafmütze kurz vor der Rente, aber er hat in aller Ruhe den gesamten Stoff durchgekaut und an Beispielen durchexerziert. Auch die kleineren Leuchten, die sich da durchgequält haben, kamen meist durch die Klausuren - im Gegensatz zu einem Großteil derjenigen, die dachten, mit dem Script und zwei Wochen Vorbereitung schafft man das schon alleine. Und je später man die Klausuren schreibt, desto schwieriger werden sie, weil man ständig Neues lernt und Altes vergisst.)

(Anekdote 2: Wir hatten die erste Matheklausur nach dem 2. Semester, aber eine Zulassungsklausur nach der Hälfte. Da sind 50% durchgefallen und konnten die Klausur nicht mitschreiben, und haben sich tierisch aufgeregt. Die "anderen" Ingeneure hatten keine Vorklausur, sind dann zu 2/3 durch die richtige Klausur gefallen und hatten dann einen der drei Versuche verbraucht. Btw: Bei uns sind dann über 80% durch die normale Matheklausur gekommen, weil schon vorher schadensfrei gesiebt.)

kevin

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« Antwort #8 am: 26. January 2015, 09:14 »
Ansonsten gibt's von mir einen Tipp zu den Vorlesungen und Übungen: Hingehen und zuhören. (Exceptions apply.)
Und dazu sei hinzugefügt, dass wenn man unbedingt eine dieser Ausnahmen machen will, sie in den allermeisten  Fällen nur für die Vorlesung, aber so gut wie nie für die Übung angebracht ist.
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dstyl

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« Antwort #9 am: 27. January 2015, 21:56 »
Danke sehr an alle für die Ratschläge, wenn man die umsetzt muss es gut gehen.

Vielosoph

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« Antwort #10 am: 22. October 2015, 15:44 »
hey dstyl, wollte mal fragen, wie du dich so ins studium reingefuchst hast. Bist du noch dabei?

 

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