Autor Thema: ausbildung  (Gelesen 13374 mal)

maumo

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« am: 02. August 2005, 21:17 »
da es langsam zeit wird mich um meine zukunft zu kümmern (immerhin bin ich schon 15 :wink: ) wollte ich ma so fragen was ihr denkt: ist es sinvoll sich irgendwo als systementwickler zu bewerben? oder ist dieser beruf einfach schon zu voll (man siehe M$) und hat keine zukunft mehr? welchen weg würdet ihr einschlagen? wie/wieso habt ihr euch für eure uni beworben?

JensFZ

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« Antwort #1 am: 02. August 2005, 22:20 »
Hiho

Also du hättest chanchen als Fachinformatiker für Anwendungsetwicklung in diesen bereich einzusteigen. Dort kannst du dann im bereich Mikroelektronik systemnahe coden. Ich persönlich bin zurzeit in der Ausbildung zum FI/AW aber als Windowsprogrammierer. Aus diesen grund kann ich leider auch nicht sagen wie groß der markt für solche systemnahen sachen ist (in meiner klasse ist halt einer der im bereich mikroelektronik arbeitet. Von daher weis ich dass es möglich ist)
 

maumo

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« Antwort #2 am: 02. August 2005, 22:55 »
was heißt denn jetzt systemNAHe coden?

hannibal

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« Antwort #3 am: 02. August 2005, 23:02 »
heisst fuer den anfang soviel wie mit microcontrollern wie der C166/167 steuerungen/regelungen zu entwerfen..haengt natuerlich von der firma ab, aber in steuerungs/regelungsfirmen bist du sicher gut aufgehoben (auch wenn du anfangs wahrscheinlich nicht so sehr im mittelpunkt der entwicklung stehen wirst - nehme ich mal an).
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maumo

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« Antwort #4 am: 02. August 2005, 23:09 »
gibt es zu solcher ansteuerung denn beispiele? dass würd mich ja ma interresieren. was für regelungen denn beispielsweise?

hoffe ich nerv nich mit dem rumbohren :wink:

n3Ro

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« Antwort #5 am: 02. August 2005, 23:49 »
Also ich hab mich für ein duales Studium an einer Berufakademie entschieden, wo ich Wirtschaftinformatik studiere. Da ist man zwar vom Einsatzfeld nicht mehr soooo systemnah, dafür ist das Einsatzspektrum um einiges größer. Hat 2 Vorteile, man kann sofort alles gelernte in einer Firma anwenden und hat somit schon ein kleines Einkommen. Außerdem ist es sehr praxisnah. Beispielhafte lowlevlige Aufgaben in meiner Ausbildung wären z.B. an einer Serversoftware die Netzwerkschnittstelle zu optimieren oder auch ein Berechtigungskonzept über ein virtuelles Dateisystem zu implementieren. Nachteil ist der BWL-Anteil, aber es gibt ja auch andere Studienrichtungen wo so etwas möglich ist.
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hannibal

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« Antwort #6 am: 03. August 2005, 00:00 »
Zitat von: maumo
gibt es zu solcher ansteuerung denn beispiele? dass würd mich ja ma interresieren. was für regelungen denn beispielsweise?

hoffe ich nerv nich mit dem rumbohren :wink:


ganz ganz simple beispiele zur ausgabe auf leds o.ä.: eine uhr, eine ampel, ...

eine etwas andere systemnaehe bietet dann noch fpga + vhdl/verilog/..., wo du die schaltung zur problemloesung direkt auf den chip bringst :)
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maumo

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« Antwort #7 am: 03. August 2005, 00:03 »
@hannibal: wie sieht denn die ausbildung so aus?
soweit ich weiß (meinte mein lehrer) ist fachinformatiker halbwegs physiker, oder bin ich da falsch informiert?

joachim_neu

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« Antwort #8 am: 03. August 2005, 09:15 »
Ich glaube ich will mal irgendeine Mischung aus Informatik und einer anderen Wissenschaft (Physik, Geographie, Mechanik) machen. Das ist dann etwas in der Art "Simulationsinformatik", also Simulationen schreiben, was passiert, wenn irgendwas soundso gegeneinander prallt, oder soetwas, wie Roboterprogrammierung, was mich auch sehr reizen würde. Ich denke bei normaler Informatik mit nur Programmieren von irgendwelchen Spielen oder Programmen würde ichs nicht lange aushalten, da ist mir einfach schon zu viel vorgegeben.
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maumo

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« Antwort #9 am: 03. August 2005, 09:39 »
@j!n: ich denke bei der applikationsprogrammierung ist dir nicht alzu viel vorgegeben, ich find dort einfach nur das aufbauen der gui langweilig, da dass nichts mit dem eigentlichem programmieren zu tun hat. so ne mischung find ich persöhnlich nicht ansprechend, da es meistens mehr um den wissenschaftlichen krams geht. dass einzige was ich vielleicht tuhen würde wäre so nichtdeterminischtische programmierung, so nach Java2k und so. aber sonst find ich die algorithmen findung zur erhöhung der performence einfach geil, weshalb ich auch so gerne osdev mache :D

hannibal

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« Antwort #10 am: 03. August 2005, 19:26 »
Zitat von: maumo
@hannibal: wie sieht denn die ausbildung so aus?
soweit ich weiß (meinte mein lehrer) ist fachinformatiker halbwegs physiker, oder bin ich da falsch informiert?


ich gehe auf eine hoehere technische lehranstalt (HTL) fuer elektrotechnik mit schwerpunkt informationstechnologie. bei uns gibts daneben noch die schwerpunkte regelungstechnik (regeln, steuern,.. ;) ) und energietechnik (anlagen, energieverteilung, hochstrom/spannungs-anlagen,...)

edit: wer lesen kann ist klar im vorteil: wie die ausbildung bei euch aussieht weiss ich ehrlich gesagt ueberhaupt nicht - einfach mal in informatikerkreisen nachfragen (gibt genug foren). achja und schau mal hier: www.ulrichradig.de - gefaellt dir sicher :)
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« Antwort #11 am: 03. August 2005, 19:43 »
endlich mal wieder was zum inherlieren :D

joachim_neu

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« Antwort #12 am: 04. August 2005, 00:02 »
Ich mag gerne irgendwelche theoretischen Sachen. Und knifflige Probleme und Aufgaben. Solche sachen, wie einfach nur GUI-Teile zusammenstecken und cryptische Zeichenfolgen aus der API abklappern finde ich zum Kotzen öde. Und Java mag ich erst recht nicht. :)
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maumo

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« Antwort #13 am: 04. August 2005, 10:09 »
java2k ist nicht java. java2k ist für quantenphysiker und eine echt komplizierte esoterische, nichtdeterministische programmiersprache.

gegen java hab ich nichts, vorallem wenns darum geht ein paar tools zu schreiben ist es die richtige wahl, da ich diese dann auf all meinen rechnern nutzen kann. GUI entwickeln ist und bleibt einfach öde

maumo

 

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