Autor Thema: Gedichtediskussionen  (Gelesen 6931 mal)

Roshl

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« am: 13. December 2004, 17:56 »
Ich wollte mal ein wenig mehr Abwechslung hier reinbringen.
Ich fange auch mal gleich mit einem meiner neueren Werke an.

Das Beet!


Die Mauer gilt es zu erklimmen,
um von ihr herab zu seh'n.
Kalter Mörtel, kalter Stein,
werden niemals von uns gehen.
Reiß ein die Mauer,
reiß ein das Boll.
Es gibt noch viele,
die man erklimmen soll.
Mauer um Mauer,
Stein um Stein.
Es sind zu viele,
um real zu sein.

Na dann könnt ja mal diskutieren drüber wenn ihr wollt.
Hab noch jede Menge mehr auf Lager falls das gewünscht sein sollte^^
Natürlich kann jeder seine Werke posten und sich die Meinung der anderen dazu anhören.
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elfish_rider

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« Antwort #1 am: 13. December 2004, 18:12 »
Mir gefällt es sehr. Ich habe schon lange kein Gedicht mehr geschrieben (wenn ich überhaupt jemals eins geschrieben habe).

Man kann doch herauslesen, dass es von einem Programmierer geschrieben ist und sogar ziemlich viel mit Programmieren zu tun hat, oder nicht?

mfg sz

Roshl

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« Antwort #2 am: 13. December 2004, 18:15 »
Ne mit Programmieren hat es absolut nichts zu tun, jedenfalls für mich nicht, kann ja jeder was anderes darin sehen. Dass will ich ja wissen, wie man meine Gedichte so interpretiert.
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elfish_rider

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« Antwort #3 am: 13. December 2004, 18:20 »
Ich muss sagen, mir fällt es leicht dieses Gedicht zu interpretieren, ich will es hier auch nicht prosaisch widergeben, das würde den Reiz des Gedicht wahrscheinlich zerstören. Man kann es auf das Programmieren beziehen, oder auch nicht; klar ist, es handelt nicht _direkt_ vom programmieren.

PS. Bin gespannt, wie viele Lyriker sich in diesem "Hardcore-Coding-Forum" ;) noch entpuppen.

Roshl

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« Antwort #4 am: 13. December 2004, 18:29 »
Interpretier ruhig^^
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elfish_rider

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« Antwort #5 am: 13. December 2004, 18:42 »
Das Projekt steht noch vor mir (Z 1). Wenn alles vorbei ist, kann ich mit Stolz zurückschauen (Z 2). Oft ist es harte, mühsame Arbeit (Z 3). Manchmal muss ich fast komplett von vorne anfangen (Z 5). Es sind noch viele Hürden zu überwinden (Z 7). Schritt für Schritt, Zeile für Zeile, komme ich zum Ziel (Z9). Ist es überhaupt möglich (Z11)?

zacK

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« Antwort #6 am: 14. December 2004, 10:46 »
finde deine interpretation genial :D

dass passt richtig gut, es gibt mir kraft und mut.  8)

(low-skiller)

Roshl

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« Antwort #7 am: 14. December 2004, 15:13 »
Muss ich zugeben, nette Interpretation.
Falls gewünscht kann ich ja mal schreiben wie ichs eigentlich gedacht hatte.
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elfish_rider

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« Antwort #8 am: 14. December 2004, 15:43 »
Jawohl, interessiert mich.

PS. Wenn es nicht in einem Progger-Forum gestanden hätte, hätte ich es (jedenfalls auf den ersten Blick) auch anders aufgefasst.

Roshl

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« Antwort #9 am: 14. December 2004, 15:58 »
Also meine Ansicht des Gedichtes:


Die Mauern sind ein Symbol für die Hürden des Lebens,die jeder oft genug meistern muss. Hat man's erstmal geschafft kann man sich freuen diese hinter sich zu haben. Aber oben von dieser Mauer aus sieht man meistens schon die nächste, das wird nie enden. Das Einreißen besagt das man manche Probleme auch anders umgehen kann, aber auch das man bei den Problem "Augen zu und durch" oftmals praktizieren muss.
Man sollte alles schrittweise angehen, langsam, um das Beste daraus zu machen.
Dennoch hat man manchmal keine Kraft mehr um weiter zu machen, es wird einen halt zu viel und man zieht sich hin und wieder in seine eigene Welt zurück, aber weiter machen sollte man trotzdem.
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