Autor Thema: Mögliche Gründe für einen fehlenden G5-Prozessor mit 3,0  (Gelesen 14973 mal)

matthieuriolo

  • Beiträge: 226
    • Profil anzeigen
Gespeichert
Bei Ars Technica hat Jon Stokes anlässlich des Umstiegs auf Intel-Prozessoren aus dem Nähkästchen geplaudert, was er nach eigenem Bekunden normalerweise nicht mache. Demnach habe IBM den G5-Prozessor in Wirklichkeit nicht weiterentwickeln können, weil Apple nicht bereit gewesen sei, in die Entwicklung zu investieren. Stattdessen wollte Apple nur die aktuell benötigten Prozessoren von IBM kaufen, eine Absatzgarantie gab es nicht. Dieses Verhalten seitens Apple soll schon der Grund für den schleppenden Fortschritt bei den G4-Prozessoren gewesen sein, wo Motorola lange Zeit nicht über 500 MHz hinaus kam. Außerdem liebäugele Apple mit dem leistungsfähigen XScale-Prozessor von Intel, um den iPod als Multimedia-Gerät auszubauen. Als logischen Schritt wechselt Apple daher nun komplett zu Intel, um wie Dell großzügige Rabatte von Intel zu erhalten. Der Mac soll dabei den für die iPod-Geräte schon länger propagierten digitalen Hub darstellen.


Mac steckt anscheinend ziemlich in einer Geldkrise...

mastermesh

  • Beiträge: 341
    • Profil anzeigen
    • http://www.kostenloser-laptop.de/
Gespeichert
« Antwort #1 am: 12. July 2005, 13:23 »
Hab den Artikel auch gelesen. Die Gründe klingen eigentlich logisch. Es läuft wohl darauf hinaus, dass Apple ein "Intel-only"-Hersteller wird - es wird also wahrscheinlich Xscale-Prozessoren in den iPods geben.

matthieuriolo

  • Beiträge: 226
    • Profil anzeigen
Gespeichert
« Antwort #2 am: 12. July 2005, 18:20 »
Wieso sind den die Intel-Prozi billiger :?:

Legend

  • Beiträge: 635
    • Profil anzeigen
    • http://os.joachimnock.de
Gespeichert
« Antwort #3 am: 12. July 2005, 21:42 »
Nun, bei Intel gibt es scheinbar das was Apple meint zu brauchen (scheinbar hohe Taktraten die nach Geschwindigkeit aussehen). Die hat Intel sowieso, IBM nicht. IBM koennte die naturlich entwickeln, aber gegen ein Entgelt, was wohl nicht gerade klein sein wird, dieses entfaellt dann weitestgehend bei Intel.
Abgesehen von der Massenproduktion die man bei x86 Prozessoren betrieben kann ...
*post*

matthieuriolo

  • Beiträge: 226
    • Profil anzeigen
Gespeichert
« Antwort #4 am: 12. July 2005, 22:21 »
In einem früheren Artikal las ich das die IBM (die neuen) Prozessoren weniger Strom verbrauchen. Und um ihre Laptop mit den Porzessoren aufzurüsten wird Apple anscheinen doch bei IBm bleiben ... echt komisch die Situation :D

matthieuriolo

  • Beiträge: 226
    • Profil anzeigen
Gespeichert
« Antwort #5 am: 13. July 2005, 11:39 »
Ich halte euch da ein bisschen auf dem Laufenden :D

Wie bereits gestern bekannt wurde, lies die EU-Kommission Intel-Büros in Europa durchsuchen. Weiterhin wurden auch Büros mehrerer Hersteller und Großhändler durchsucht. Nach Aussage von Unternehmenssprecher Jonathan Todd seien die Durchsuchungen gemeinsam mit den nationalen Wettbewerbsbehörden erfolgt. Intel wird verdächtigt, durch Rabattgewährungen seine marktführende Position zu missbrauchen. Ähnliche Vorwurf erhebt auch AMD und hat vor kurzem in den USA und Japan eine Klage gegen Intel eingereicht.

Die letztes Jahr von Intel vorgestellt Virtualisierungstechnik Vanderpool soll einem Bericht von Golem zufolge Ende des Jahres in den Pentium 4 enthalten sein. Mit Vanderpool ist es möglich, den Computer in mehrere virtuelle Einheiten aufzuteilen, in denen wiederum verschiedene Betriebssysteme unabhängig voneinander agieren können. Die Technik soll nach Meinung von Golem bereits jetzt im Pentium 4 enthalten sein, aber erst Ende des Jahres durch Pinänderungen freigeschaltet werden. Ein neuer Chipsatz soll für Vanderpool nicht nötig sein. Höchstwahrscheinlich wird diese Technik auch in den zukünftigen Prozessoren von Intel integriert werden, die dann auch von Apple verbaut werden.

Strukain

  • Beiträge: 14
    • Profil anzeigen
Gespeichert
« Antwort #6 am: 13. July 2005, 23:18 »
Das würde ja bedeuten, Linux, Windows und MacOS gleichzeitig auf einem Apple... irgentwie abartig.
Ich bin ja der Meinung, das Apple einfach nur die Rabatte abgreifen will, weil sie nicht mehr so viele Computer verkaufen.
Man kauft einen Apple zum Arbeiten. Und zum Arbeiten wird nicht viel Power benötigt (außer vielleicht für den nutzlosen MS-Word-Assistenten). Also kauft man sich einen einzigen Apple im Leben und muss ihn nicht aufrüsten, weil ein Office-Programm sich zwischen zwei Tastaturmeldungen eh zu Tode langweilt. Aber die PCs haben die ganzen Spiele, und dafür muss man immer wieder neue Grafikkarten, Prozessoren und RAM-Bausteine kaufen. Oder einen neuen PC...
Entweder will Apple nur die Rabatte, oder Apple versucht, durch mehr Power in die Spieleindustrie einzusteigen, um wieder mehr Computer zu verkaufen. Das würde allerdings sehr schwer werden, weil der PC durch DirectX einfach akzeptierter ist.
Ist nur ne Theorie...
Der Computer ist die Lösung auf Probleme, die wir vor ihm noch nicht hatten.

matthieuriolo

  • Beiträge: 226
    • Profil anzeigen
Gespeichert
« Antwort #7 am: 14. July 2005, 01:08 »
DirectX könnte portiert werden ... aber es gibt unter Mac genug gute Bibliotheken die eine anständige Spielprogrammierung ermöglichen. Mit Cocoa hat man schon ziemlich die ganze Palette. Quicktime für die Musik und Filme, Opgl für die darstellung (sonst halt allegro), und um mit der neuste Sprache zu proggen hat man C#. Der Mix von C++, C, Java und C# ist auch möglich.

matthieuriolo

  • Beiträge: 226
    • Profil anzeigen
Gespeichert
« Antwort #8 am: 14. July 2005, 12:24 »
Die ersten Entwickler-Macs mit Intel-Prozessor treffen bei Entwicklern ein und viele zeigen sich einem Bericht von AppleInsider zufolge von der Geschwindigkeit beeindruckt. Mit einem 3,6-GHz-Prozessor, 800-MHz-Bus und 1GB 533MHz DDR2 Dual-SDRAM soll Mac OS X laut Aussage eines Entwicklers schneller als auf einem PowerMac G5 mit zwei 2-GHz-Prozessoren sein. So benötige Mac OS X auf dem Entwickler-Mac vom Start des Apfel-Logos bis zur Anzeige des Desktops lediglich 10 Sekunden. Auch vom Rosetta-System ist man begeistert, welches anders als die Classic-Umgebung nahtlos in Mac OS X integriert sei. Geschwindigkeitsvergleiche zwischen nativen Intel-Anwendungen und ihren PowerPC-Varianten ergaben unter Rosetta einen Geschwindigkeitsverlust von maximal 35 Prozent. Einige PowerPC-Anwendungen seien unter Rosetta sogar fast genauso schnell wie ihre Intel-Variante gewesen.

matthieuriolo

  • Beiträge: 226
    • Profil anzeigen
Gespeichert
« Antwort #9 am: 01. August 2005, 14:03 »
Hehe


Sehr viele Berichte machen momentan im Internet die Runde, dass nun doch, wie schon länger befürchtet, die Intel-Version von Mac OS X 10.4.1 in Tauschbörsen aufgetaucht ist. So wird von einem Start bis zum Apfel mit drehendem Rad berichtet. Die als DMG-Datei vorliegende CD-Kopie solle allerdings je nach Ausstattung des Computers auch schon eher den Startvorgang abbrechen, spätestens jedoch bei der Überprüfung der Trusted-Computer-Chips der Entwickler-Macs mit Intel-Prozessor.


Lustig finde ich wie weit es kommt ^^

mastermesh

  • Beiträge: 341
    • Profil anzeigen
    • http://www.kostenloser-laptop.de/
Gespeichert
« Antwort #10 am: 01. August 2005, 15:40 »
Ähm ja, die Developer-DVD ist tatsächlich geleakt worden.

Im Moment ist das noch nicht tragisch, da man nen SSE3-fähigen Prozessor braucht und der TPM-Chip noch nicht emuliert werden kann...

matthieuriolo

  • Beiträge: 226
    • Profil anzeigen
Gespeichert
« Antwort #11 am: 09. August 2005, 00:28 »
Wie einige Webseiten berichten, soll es Hackern gelungen sein, die Intel-Version von Mac OS X 10.4.1 erfolgreich auf einem normalen PC zu starten. Die betreffende Seite mit Beweis-Video und -Bildern ist allerdings seit gestern Abend nicht erreichbar. Bei der Webseite handelt es sich um ein Wiki, welches alle Information zur Intel-Version von Mac OS X zusammenträgt.



hehe

matthieuriolo

  • Beiträge: 226
    • Profil anzeigen
Gespeichert
« Antwort #12 am: 10. August 2005, 21:52 »
Schon am selben Abend, als Apple ankündigte, dass man auf Intel-Prozessoren umsteigen wird, wurden viele Stimmen laut, dass es äußerst schwer sein würde, Installationen auf nicht von Apple gelieferten Geräten zu verhindern. Nun scheinen diverse Möglichkeiten aufgetaucht zu sein, wie man auf normalen PCs Mac OS X zum laufen bringt. MacBidouille hat eine Liste zusammengestellt, was benötigt wird. Man kann entweder VMWare einsetzen, um die Umgebung, die Mac OS X 10.4.1 for Intel benötigt, nachzubilden, oder man kauft ein passendes Motherboard mit einem Pentium 4-Prozessor, der SEE3-Kompatibel ist. Laut MacBidouille funktionieren Intel D915 GA, GL oder GU-Boards, aber auch das Gigabyte GA-8I915P läuft mit Mac OS X. Ein Patch wird allerdings immer noch benötigt, damit Mac OS X startet. Hat man eine solche Konfiguration, soll Mac OS X auf den Intel-Rechnern sehr stabil und schnell laufen, sogar Rosetta läuft ohne Probleme.

Another Stupid Coder

  • Beiträge: 749
    • Profil anzeigen
Gespeichert
« Antwort #13 am: 14. August 2005, 16:50 »
Ich bin dennoch der Meinung, dass MacOS X am x86er nicht mehr diese Qualität aufweisen wird, wenn es wirklich auf normalen PCs laufen wird, vor allem wegen der Hardware-Vielfalt.

mastermesh

  • Beiträge: 341
    • Profil anzeigen
    • http://www.kostenloser-laptop.de/
Gespeichert
« Antwort #14 am: 14. August 2005, 17:31 »
Zitat von: Another Stupid Coder
Ich bin dennoch der Meinung, dass MacOS X am x86er nicht mehr diese Qualität aufweisen wird, wenn es wirklich auf normalen PCs laufen wird, vor allem wegen der Hardware-Vielfalt.


Das ist genau der Punkt: auch wenn Mac OS X irgendwann auf normalen PCs brauchbar laufen sollte (illegal natürlich), dann wird Apple trotzdem keinen Support dafür anbieten. Apple ist im Grunde genommen eine Hardware-Firma und Mac OS X ist kein einzelnes Produkt, sondern sozusagen nur Zubehör für die Hardware.

matthieuriolo

  • Beiträge: 226
    • Profil anzeigen
Gespeichert
« Antwort #15 am: 14. November 2005, 18:09 »
zwar schon ein älteren Beitrag aber trotzdem noch sehr aktuell ;)

http://reviews.zdnet.co.uk/software/os/0,39024180,39235916,00.htm


so wegen MacOsX versus XP ^^

 

Einloggen